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Virenbeseitigung

WAS IST EIN COMPUTERVIRUS?

Ein Computervirus ist ein Schadprogramm, welches analog zu seinem biologischen Vorbild die Ressourcen seines Wirtes nutzt, um schaden anzurichten, sich zu vervielfältigen oder auch die Rechenleistung des befallenen Computers unbemerkt zu nutzen.
In der Vergangenheit wurden Computerviren häufig von Jugendlichen oder Studenten aus einfachen Virenbaukasten zusammengebaut, heute werden Computerviren von professionellen Programmierern erstellt.

Der Begriff Virus hat sich im alltäglichen Leben als Oberbegriff für Schadhafte Software erstellt. Darin enthalten sind die Gruppen: Trojaner, Spyware, Keylogger, Würmer, Malware usw. unterteilt.


WELCHES ZIEL VERFOLGT EIN COMPUTERVIRUS?

Als Hauptziel eines Virus ist die illegale Nutzung von Leistung und Ressourcen des infizierten Computers und dazu zählen auch Notebook bzw. Laptops.
In der Vergangenheit wurden durch Computerviren die Systeme durch plötzliches Löschen von Daten oder das Formatieren von Festplatten betroffen. Die Virenautoren konnten sich an den erzeugten Schaden dann messen. Heutzutage werden Computerviren für kriminelle Zwecke genutzt, hierbei merkt der Nutzen nichts davon. Während Sie im Internet Surfen, Spiele spielen oder Fotos betrachten, arbeitet im Hintergrund die Schadhafte Software unbemerkt und effizient. Dabei werden Ihre Nutzerdaten erfasst, Seitenaufrufe werden erfasst,
Internetseiten werden umgeleitet, oder Ihre Rechenleistung wird genutzt um zeitgleich mit anderen infizierten Systemen einen Angriff auf ein bestimmtes Ziel zu starten.

Am häufigsten jedoch zielt heutige Schadsoftware auf den Versand von SPAM-eMails ab, welches unbemerkt vom Benutzer im Hintergrund erfolgt und zugleich die Kontaktdaten seiner Adressbücher zu Hilfe nimmt.
Fazit: Computerviren und Schadsoftware haben sich vom offensichtlichen Schädling zu einem kriminellen Werkzeug hinter den Kulissen entwickelt. Ihr Ziel lautet nicht mehr, den einzelnen Computer zu schädigen, sondern Ressourcen zu bündeln und großflächigen Schaden, häufig mit finanziellem Hintergrund anzuricht

Welche Arten von Computerviren gibt es?

  • Würmer
  • Dateiviren
  • Trojaner
  • Keylogger
  • Bootviren
  • Makroviren
  • Bots und Botnetze

WIE KANN DER ANWENDER SICH SCHÜTZEN?

Der wirksame Schutz gegen Computerviren gehört zum Basisschutz eines Computers oder eines
Netzwerkes. Er sollte im Stellenwert ganz oben angesiedelt sein.
Fazit: Eine Virenschutzsoftware ist zwingend notwendig !

Wie kommt ein Computervirus auf meinen PC?

Die lang gehegte Meinung, daß Computerviren nur über eMail-Anhänge einen Computer infizieren können ist zwar schon seit langer Zeit überholt, hält sich jedoch dank mangelnder Aufklärung aufrecht.
Eine genaue Übersicht über die Verbreitung von Computerviren wird es nie geben, da die Virenautoren sich immer neue Wege zur Verbreitung einfallen lassen.

eMail:
Der Klassiker unter den Verbreitungsarten. Als Grusskarte ,Klassische Beispiele sind Bildschirmschonerdateien mit der Endung .scr , oder auch vermeintliche PDF-Dateien mit doppelter Erweiterung, welche „name.pdf.exe“, jedoch in Windows nur als „name.pdf“ angezeigt werden. Durch ein Doppelklick hierauf wird die ausführe Datei gestartet und der Virus installiert sich, davon bemerkt der Nutzer nichts.

Internetseiten:
Eine immer weiter Verbreiternde Form der Virusinfektion sind harmlose Internetseiten. Durch spezielle Technik wie Javascript werden diese Seiten manipuliert. Dies kann zum Beispiel durch ein Werbebanner oder einen Eintrag in einem Forum oder Gästebuch mit darin enthaltenem bösartigem Programmcode erfolgen. Wird die harmlose Seite aufgerufen wird auch der Schadcode ausgeführt und kann Software, also auch Viren auf dem PC installieren. Aktuell verbreiten sich so die Rogueviren wie Gemavirus oder der BKAvirus

Tauschbörsen:
In diesen Netzwerken schlummern sehr häufig Computerviren, da die Nutzer oft Angst davor haben erwischt zu werden, oder sich mit der Technik dieser Dateien nicht genug auskennen.

offene Ports:
Computer unterhalten sich über verschiedene Sprachen im Internet, jede dieser Sprachen nutzt einen eigenen Port. Es gibt weit über 50000 Ports, die im normal Fall nicht genutzt werden.
Die ungenutzten Ports werden gern von Schadhafter Software zur Verbreitung genutzt.

Instant-Messaging:
Immer mehr Internetnutzer kommunizieren über Dienste wie ICQ, GoogleTalk oder Live-Messenger. Und je bekannter diese Dienste werden, um so interessanter und anfälliger werden Sie für Virenautoren. Immer wieder werden Fälle bekannt, in denen eine Sicherheitslücke in dem einen oder anderen Messenger ausgenutzt wurde, um unbemerkt Schadsoftware auf dem PC zu installieren.

Wechseldatenträger:
Auch externe Festplatten, USB-Sticks oder auch Disketten und CD/DVD können Viren enthalten. Ein sehr interessanter und spektakulärer Fall war ein elektronischer Bilderrahmen für Fotos, welcher über einen USB-Anschluss zum Kopieren des Bildes vom PC auf den Bilderrahmen verfügte. Dieser Bilderrahmen wurde ab Werk unwissentlich mit Schadsoftware ausgeliefert und installierte diese beim ersten Kontakt auf dem Computer.
Auch Datenträger direkt von Softwareherstellern können mit Schadsoftware infiziert sein. So wurde von einem Hersteller für EIB-Systemsoftware in der Elektrobranche im Jahr 2006/2007 eine ganze Charge angeblicher EIB-Steuerungsssoftware nach Kauf an den Kunden versendet. Auf dem Datenträger befand sich jedoch nur ein recht anrüchiges Musikvideo. Grund waren Hacker, welche das Netzwerk des Unternehmens gehackt und die original Software durch das Musikvideo ersetzt hatten. Genau so gut hätte es sich statt um eine Musikvideo um die Installationsroutine von Schadsoftware handeln können.

Multimediadateien:
Aktuellstes Beispiel hierfür ist der Hype um ein angebliches Sex-Video der der "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin Gina-Lisa. Hier hat ein großes Boulevardblatt über das angebliche Vorhandensein eines solchen Videos berichtet. Kurze Zeit später wurden deutlich erhöhte Werte bei den Suchanfragen nach "Video, Sex, Gina, Lisa" etc. verzeichnet. Dies machten sich auch Virenschreiber zu nutze und stellten angebliche Versionen des Videos in das Internet. Nach dem Download und Start der Datei installiert der hierfür angeblich notwendige Codec lt. Meldung von Heise-Online und n-tv einen Trojaner und bleibt natürlich das Video schuldig.

WIE KANN DER ANWENDER SICH SCHÜTZEN?

Der wirksame Schutz gegen Computerviren gehört zum Basisschutz eines Computers oder eine Netzwerkes. Er sollte im Stellenwert ganz oben angesiedelt sein.

 

  • Installieren Sie wichtige Sicherheitsupdates und Servicepacks für Ihr Betriebssystem!
  • Verwenden Sie einen zuverlässigen Virenschutz!
  • Nutzen Sie eine Firewall !
  • zahlen Sie niemals einen Betrag wie 50€ oder 100€ per UKash-System
  • halten Sie Java und andere Plugins immer aktuell